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Die Balearen genehmigen das Gesetz über Klimawandel und Energiewende

Die Plenarsitzung des Parlaments der Balearen hat das Gesetz über Klimawandel und Energiewende verabschiedet, das unter anderem den Zugang von Dieselfahrzeugen auf die Balearen ab 2025 verbietet und die Schließung umweltschädlicher Kraftwerke auf den Inseln vorsieht, mit dem Ziel, fossile Brennstoffe zu verbieten und bis 2050 100 % erneuerbare Energien in der Gemeinschaft zu erreichen.

Bei den Mobilitätsmaßnahmen sieht das Gesetz vor, bis 2025 1.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge zu schaffen und die Flotte bis 2050 vollständig zu dekarbonisieren. Zu diesem Zweck wird zusätzlich zum Veto gegen den Zugang von Dieselfahrzeugen im Jahr 2025 das gleiche Verbot für die übrigen umweltschädlichen Fahrzeuge ab 2035 in Kraft treten – Pkw, Motorräder und Lieferwagen. Diejenigen, die bereits vor diesem Datum auf den Balearen existierten, können weiterhin im Umlauf sein.

Außerdem werden Änderungen für Autovermieter eingeführt, ein Sektor, der bis 2035  eine vollelektrischen Flotte haben muss. Das Klimaschutzgesetz sieht unter anderem auch die schrittweise Schließung von umweltschädlichen Anlagen vor, beginnend mit Es Murterar (Mallorca) ab 2020, aber auch die Anlagen von Mahon, Ibiza und Formentera,  großflächige Parkplätze werden Vordächer mit Photovoltaikmodulen vorgeschrieben und das Balearische Energieinstitut wird erschaffen, das Handelsunternehmen gründen oder sich an ihnen beteiligen kann, um elektrische Energie im Rahmen eines Systems des freien Wettbewerbs zu vermarkten.

Sehen Sie hier das Königliches Gesetzesdekret 4/2019 vom 22. Februar über die Sonderregelung für die Balearen.

Quelle: Europapress

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