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Die spanische Regierung stellt 120 Millionen für erneuerbare Energienprojekte auf den Kanaren und Balearen bereit

Die spanische Regierung hat die Verordnung über die Gewährung von Investitionsbeihilfen für elektrische Energieerzeugungsanlagen mit Wind- und Photovoltaikanlagen auf den Kanarischen Inseln und den Balearen veröffentlicht, welche aus Mitteln des EFRE kofinanziert werden. In der vergangenen Woche genehmigte die Regierung 120 Millionen für erneuerbare Energien Projekte, 80 Millionen für die Kanarischen Inseln und 40 Millionen für die Balearen. Nach Angaben des Ministeriums wird dies eine Aufnahme von mindestens 180 Megawatt (MW) erneuerbarer Energie in die Autonome Gemeinschaft ermöglichen.

Die Stromnetze von Nicht-Festlandgebieten unterliegen gemäß den Bestimmungen des Artikels 10 des Gesetzes 24/2013 vom 26. Dezember über den Elektrizitätssektor einer besonderen Regelung. Die Besonderheiten der Stromsysteme in Nicht-Festlandgebieten in Bezug auf das Festland erschweren aufgrund ihrer Eigenschaften, geringe Größe und Ihre Abgeschiedenheit, die Integration der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Der Strombedarf wird größtenteils durch thermische Technologien mit fossilen Brennstoffen gedeckt, wobei der Anteil der erneuerbaren Energiequellen nach wie vor gering ist.

Während der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Jahr 2016 auf den Festland bei 40,2% lag, lag dieser Anteil in den Nicht-Festland bei rund 6%. Um bei der Erreichung der verbindlichen Ziele der Richtlinie 2009/28/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen Fortschritte zu erzielen, wird es als angemessen erachtet, Wind- und Photovoltaikanlagen zu errichten, die zur Diversifizierung der Primärenergieträger, zur Verringerung der Energieabhängigkeit und zur Verringerung der CO2-Emissionen beitragen. Andererseits, obwohl die Tätigkeit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen Einnahmen aus dem Verkauf von Energie auf dem Markt generiert, reichen diese nicht aus, um ihre Investitionskosten zu decken und ein Finanzierungsdefizit zu vermeiden, was es notwendig macht, öffentliche Beihilfen zu gewähren.

Aus den vorstehend dargelegten Gründen und um die Errichtung von Anlagen zur Stromerzeugung mit Wind- und Solartechnik in Nicht-Festlandgebieten zu gewährleisten, werden die derzeitigen Grundlagen für die Gewährung von Investitionsbeihilfen für die vorgenannten Anlagen geschaffen. Diese Beihilfe wird in Form eines Zuschusses gemäß den Bestimmungen des Allgemeinen Subventionsgesetzes 38/2003 vom 17. November 2003 gewährt. Es ist das ordentliche Verfahren zur Gewährung von Subventionen auf Wettbewerbsbasis gemäß den Bestimmungen des Artikels 22 Absatz 1 des genannten Gesetzes anzuwenden.

Lesen Sie hier die komplette Verordnung

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